Projektbeschreibung

Mehrgenerationenhaus „Wohnen für Jung und Alt II“ in Lauffen a. N.

Noch 4 Wohnungen frei – Bezug Ende 2017 !

Nach der erfolgreichen Realisierung unseres ersten Mehrgenerationenhauses „WOHNEN FÜR JUNG UND ALT“ in Lauffen, Ravelstr. 4 (Fertigstellung 2012; Baugebiet Obere Seugen I), konnten wir nun ebenfalls für dieses Grundstück in Lauffen, Schillerstraße (Baugebiet Obere Seugen II) den von der Stadt Lauffen ausgeschriebenen Bauträgerwettbewerb für uns entscheiden (1. Preis!): für unser komplett barrierefreies Mehrgenerationenhaus „WOHNEN FÜR JUNG UND ALT II“.

Unsere Philosophie:

„Jeden kann es treffen!“ Von einem Tag auf den anderen, sei es durch Unfall, Krankheit oder andere unglückliche Lebensumstände kann es passieren, dass man selbst oder ein Angehöriger sein Leben völlig neu gestalten und gleichzeitig lernen muss, mit einem körperlichen und/oder geistigen Handicap zu leben.

„Jeder wird einmal alt!“ – und trotzdem möchte man ja schließlich nicht auf die gewohnten Annehmlichkeiten im Leben verzichten und so lange wie möglich selbständig sein Leben meistern, aber mit der gleichen Sicherheit, dass man im Falle eines Falles nicht auf sich alleine gestellt ist. Diese Aussagen waren unser Ansporn, für die Zukunft zu planen und eine Mehrgenerationen-Wohnanlage zu realisieren, in der alle Generationen – alte, junge, Menschen mit Handicap, Paare, Singles und Familien – herzlich willkommen sind.

Architektur/Fassade:

Unser Mehrgenerationenhaus ist als schlichter dreigeschossiger, riegelförmiger Baukörper mit Flachdach konzipiert, der durch einen sog. „Mittelbau“ mit Erschließungs-Funktion sowie durch den daran anschließenden Innenhof mit Kinderspielplatz in zwei Gebäudeteile gegliedert wird. Auf störende und hervorstehende Balkone wurde bewusst verzichtet, stattdessen erhält jede Wohnung eine witterungsgeschützte, uneinsehbare Loggia, die Privatheit garantiert. Der gesamte Baukörper wird verputzt und die Hauptfassade in gebrochenem Weißton gestrichen, der Mittelbau erhält eine dezente, natürliche Farbgebung. Durch möglichst gleich hohe Fenstergrößen, zusammengefasst durch dazwischenliegende, dunkel gehaltene Farbflächen in ebenfalls natürlichen Farbtönen (z. B. dunkles Graubraun) und angepasst an die Loggien erhält die Gesamtfassade ein absolut ruhiges und harmonisches Erscheinungsbild.

Wohnungen/Barrierefreiheit:

Insgesamt sind 12 barrierefreie Wohnungen geplant (2-, 3- u. 4-Zi.-Wohnungen) von ca. 65 bis ca. 107 m² Wohnfläche; auf jedem Geschoss werden 4 Wohnungen erschlossen.
Alle Wohnungen werden selbstverständlich schwellenlos vom Gehweg über den Eingang durch den Aufzug (von UG bis DG) und Treppenhaus im sog. „Mittelbau“ erschlossen. Ebenso sind in den Wohnungen weitestgehend alle Räume inkl. Bäder, Flure, Wohn- und Schlafräume für barrierefreies Wohnen mit den entsprechenden Bewegungsflächen projektiert, z. B. werden die Bäder mit bodengleichen Duschen ausgestattet etc. In allen Wohnungen sorgen große Fensterflächen für viel Licht und Helligkeit in den Zimmern. Jede der Wohnungen verfügt über eine großzügige Loggia, die über eine Rollstuhlschwelle in der Balkontür erreichbar ist sowie, wie bereits erwähnt, uneinsehbar und witterungsgeschützt ist – so entsteht für die Bewohner eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre.

Besondere Wohnform / Soziales Miteinander im EG:

Die Besonderheit bildet das Erdgeschoss – hier wurde als Alternative (für den Grundriss-Komplex der Wohnungen Nr. 1a+1b) eine sog. „Senioren-WG“ für 3-5 Personen konzipiert – eine immer beliebter werdende Wohnform für die „Generation 50+“. Neben einem Gemeinschaftsraum mit großer Küche, Essplatz sowie Behinderten-WC sind dort 3 „Zimmer“ mit jeweils eigenem Bad, Schlaf- u. kleinem Wohnzimmer mit Kochgelegenheit geplant – darunter ist 1 „Zimmer“ uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar, die anderen beiden sind barrierefrei. Falls die Nachfrage wider Erwarten für diese WG jedoch nicht gegeben sein sollte, können hier stattdessen auch die 2 barrierefreien Wohnungen Nr. 1a+1b (1 x 2-Zi. + 1 x 4-Zi.) realisiert werden.
Im bereits erwähnten „Mittelbau“ befindet sich im EG des Weiteren ein sog. „Begegnungsraum“ für z. B. private Kinderbetreuung innerhalb der Wohnanlage – dieser kann selbstverständlich auch als „Mehrzweckraum“ für kleinere Veranstaltungen o. ä. genutzt werden. Der Gedanke dahinter war dieser, dass derzeit durch viele unerwartete Streiks z. B. der Bahn und/oder KiTas die oft beide berufstätigen Eltern oder sogar alleinerziehende Muttis oder Vatis gezwungen sind, aufgrund der plötzlich fehlenden Kinderbetreuung spontan Urlaub zu nehmen (ggf. unbezahlt). Doch es würde ja eventuell in unserer Mehrgenerationen-Wohnanlage einige rüstige Senioren oder Hausfrauen/Hausmänner geben, die Ihre Nachbarschaftshilfe anbieten könnten und z. B. halbtags die Kinderbetreuung im zuvor erwähnten Raum gerne übernehmen würden, der idealerweise sogar einen direkten Zugang zum grundstückseigenen Kinderspielplatz hat.

Untergeschoss/Tiefgarage:

Neben den notwendigen Technikräumen, Müllraum, großzügigen Abstellräumen für jede Wohnung sowie Platz für Fahrräder und Kinderwagen,befindet sich außerdem ein gemeinschaftlicher Waschmaschinen- u. Trockner-Raum im Untergeschoss. Insgesamt sind 21 KFZ-Stellplätze, darunter 3 Behinderten-Stellplätze in der Tiefgarage sowie 2 Abstellplätze für Motorräder geplant. Die Tiefgarage ist erdüberdeckt und begrünt sowie durch Garten- oder Spielplatzflächen gärtnerisch angelegt.

Energiekonzept

Wir achten auf unsere Umwelt – deshalb wird das Mehrgenerationenhaus als KfW-Effizienzhaus 70 (Stand 01.01.2016!) wie folgt konzipiert:

Die Außenwände werden in monolithischer Bauweise erstellt aus hochwärmedämmenden Mauerziegeln z. B. vom Ziegelwerk Schmid aus Bönnigheim, nur wenige Kilometer von Lauffen entfernt, so dass eine bewährte aber trotzdem nachhaltige und ökologische Bauweise realisiert werden kann.
Das Stahlbeton-Flachdach wird mit extensiver Dachbegrünung belegt: Ein ökologischer Aspekt ist, dass neuer Lebensraum für kleine Pflanzen und Tiere geschaffen wird; außerdem bewirkt die Dachbegrünung durch die Wasserspeicherung ein besseres Raumklima für die Räume darunter (Kühlen im Sommer, wärmedämmend im Winter) und reduziert das Niederschlagswasser, da es durch die Speicherung nicht mehr in die Kanalisation abgeleitet werden muss.

In puncto Anlagentechnik haben wir eine innovative,zukunftsweisende Heiztechnik durch den Einsatz einer hocheffizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe konzipiert.

Vorgenannte Aspekte des geplanten Energiekonzepts werden durch unseren Energieplaner und unsere Fachingenieure noch geprüft, konkretisiert und ggf. optimiert werden.

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu diesem Projekt.

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